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Das Projekt Clesurae

Clesuræ Teroldego Rotaliano

Im Verlauf der vergangenen Jahre konnte die Bildung einer immer anspruchsvoller werdenden Kundschaft beobachtet werden, die mit besonderer Aufmerksamkeit auf die Qualität des Produkts und seiner Beziehung mit dem Anbaugebiet achtet. Beweis für dieses steigende Interesse am Wein und seinem Anbaugebiet ist der wachsende Strom von Weintouristen.

Wenn man von Weinbaugebieten par excellence spricht muss die Rotoliana-Ebene in ihrer Art als einzigartig erachtet werden. Was uns dieses Fleckchen Erde mit seinen unnachahmlichen und einzigartigen Merkmalen beschert hat, ist das Ergebnis der seit Tausenden von Jahren anhaltenden Geschiebetätigkeiten des Flusses Noce. Ohne ihn wäre als das nicht möglich gewesen. Unsere Aufgabe ist es, das Vermächtnis des Flusses zu schützen und dafür zu sorgen, dass es uns erhalten bleibt. So können weiterhin Weine entstehen, die in ihrer Eigenart nicht nur die intensive Arbeit des Weinbauers, sondern auch ihren Ursprung wiedergeben.

In Entsprechung der Überzeugung für diese Aufgabe einzutreten und zum Zweck, einen Teroldego internationalen Ruhms und unverkennbarer Süffigkeit zu produzieren, haben die Weinkellereien Cantina Rotaliana während der Weinlese 1996 ein ehrgeiziges Projekt gestartet, das heute dank des Einsatzes der beteiligten Weinbauer und der Teilnehmer des Projekts der Umgestaltung der Weingärten Wirklichkeit geworden ist.

CLESURÆ ist der Name, auf den dieser andere Teroldego Rotaliano, der Wein mit den Schlüsselworten Qualität und Erstrangigkeit getauft wurde, der aus diesem ehrgeizigen Weinbauprojekt ohne Kompromisse hervorgegangen ist.

Clesuræ ist ein lateinischer Ausdruck, mit dem ehemals die auf einem ausgedehnten Gebiet, aufgrund ihrer vorzüglichen Qualität abgegrenzten Bereiche bezeichnet wurden. Dieser gewählte Name fasst am besten die Eigenschaften der Produktionsphilosophie dieses neuen Wein zusammen: ein Wein, der sich vom traditionellen Teroldego durch die niedrig gehaltene Produktionsmenge, die Weinbereitungstechnik und die Reifelagerung in der Flasche unterscheidet.

Aus der Überzeugung heraus, dass die Produktion dieses Weines nur von einer Traube von Höchstqualität ausgehen kann, wurden in der Rotaliana-Ebene einige Weingärten für das Projekt ausgewählt, die alle zu demselben als bestes Anbaugebiet des Teroldego geltenden Bereich gehören, in denen das durchschnittliche Alter der Rebstöcke bei 40/50 Jahre liegt. In enger Zusammenarbeit mit den Weinbauern der Umgebung haben die Weinkellereien Cantina Rotaliana in Mezzolombardo in diesem Weinbauuntergebiet die strikte Anwendung der Technik des Ausdünnens der Trauben gefördert und so den Ertrag pro Hektare auf 80 Doppelzentner festgelegt. Damit wurde ein optimales Gleichgewicht zwischen Wachstum des Rebstockes und der Produktion in jedem einzelnen Weingarten geschaffen, was ermöglichte, bei den Trauben zuvor undenkbare Abstufungen und Strukturen zu schaffen.

Zum ersten Mal hat man auch mit einem neuen Leistungsabgeltungssystem experimentiert, bei dem die Auftragsausführung aufgewertet wird und der Weinbauer nicht mehr auf der Grundlage von erzieltem Ertrag und Gradation entlohnt werden soll. Das Einkommen wird pro Hektare berechnet und die Qualität der Trauben steht vor dem Ertrag.

Zwei weitere Aspekte, die es dem Clesuræ ermöglichen, sich vom traditionellen Teroldego Rotaliano zu unterscheiden sind folgende: Der Clesuræ weist zwar in der Anfangsphase die Verwendung derselben Weinbereitungstechnik wie der Teroldego Rotaliano auf, schlägt aber nach der Gärung einen völlig anderen Weg ein. Die malolaktische Gärung und die Reifung des Weines erfolgen nämlich vollumfänglich in Barriques (d.h. in kleinen französische Steineichenfässer von einem Fassungsvermögen von 225 Liter), in den der Wein während ungefähr 24 Monate verbleibt. In dieser Zeitspanne finden Veränderungen des Produkts statt, die hauptsächlich auf die Luftdurchlässigkeit des Holzes zurückzuführen sind. Der Sauerstoff macht die Lebhaftigkeit dieses Rotweins weicher und geschmeidiger und verleiht ihm seine typische Ausgeglichenheit.

Der zweite Aspekt betrifft die Zeit der Reifelagerung in der Flasche. Der Wein muss nämlich nach der Überführung aus den Barriques in die Flasche während mindestens 24 Monate für die Reifelagerung vor der Verkostung in der Flasche verbleiben.  

Die Früchte dieser Reifelagerung sind klar zu erkennen.

Mit großer Genugtuung durften die Weinkellereien Cantina Rotaliana in Mezzolombarda erleben, dass einer ihrer Wein erstmals in der Geschichte mit den höchsten Auszeichnungen, nach denen man überhaupt streben kann, ausgezeichnet wurde, und zwar ihr Teroldego Rotaliano Clesuræ 1999 mit: den 3 Weingläsern des Weinführers Guida ai Vini d’Italia des Gambero Rosso. Der unermüdliche Einsatz in den Weingärten der beteiligten Weinbauer und die sorgfältig umgesetzte Weinbereitung im Weinkeller mit dem Ziel der Produktion eines Spitzenweins werden Jahr für Jahr, Weinlese auf Weinlese ausgezeichnet. Auch der Teroldego Rotaliano Clesurae 2002 wurde mit drei Weingläsern des Gambero Rosso prämiert, worauf die Weinkellereien Cantina Rotaliano in Mezzolombardo besonders stolz sind.

Fünf Mal hintereinander wurde Clesuræ, als einer der 10 besten italienischen Weine des Jahrganges 2014 mit 5 Weintrauben des Weinführers Bibenda ausgezeichnet und von Luca Maroni als zweitbester italienischer Rotwein bezeichnet. Seitdem funkelt Clesuræ am Sternenhimmel der italienischen Spitzenweine. 

Ein toller Wein, der fasziniert und begeistert.